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Kinesio Taping – Kunterbunt und kerngesund

Beim Kinesio-Taping werden bunte, elastische Klebestreifen auf die Haut geklebt. Ziel ist es Muskeln, Faszien, Bänder, Lymphgefäße, Nerven oder Organe zu beeinflussen. Das Kinesio-Tape bleibt durchschnittlich 1 Woche am Körper. Die Dauer richtet sich dabei nach der Körperregion (an Händen und Hals hält es beispielsweise nicht so lang) und der „Pflege des Kinesio-Tapes“.

Für welche Beschwerden wird Kinesio-Taping genutzt?

Mit Kinesio-Tapes beeinflussen wir in der Gesundheits-Lounge in Unterschleißheim viele verschiedene Strukturen. Es eignet sich daher auch für viele Beschwerdebilder. Insbesondere als unterstützende Maßnahme im Sportbereich wird es häufig verwendet.

Wie wirkt Kinesio-Taping?

Kinesio-Tapes können für viele positive Effekte verantwortlich sein. So geht zum Beispiel die Convolution-Theorie davon aus, dass durch die Elastizität des Bandes und die Anlagetechnik die darunterliegenden Haut- und Gewebeschichten voneinander abgehoben werden. Dadurch entsteht mehr Platz im Gewebe. Das verbessert den Flüssigkeitsabfluss. So wird die Selbstheilung des Körpers aktiviert.

Die schmerzlindernde Wirkung des Kinesio-Tapes entsteht aufgrund der neurophysiologischen Effekte. Mechanische Reize (Zug des Tapes an der Haut) werden von den sensiblen Hautnerven zum Rückenmark geleitet. Dort und im Gehirn wird die Information verarbeitet und eine Reaktion im Körper hervorgerufen: verbesserte Durchblutung, verbesserte Muskelaktivierung, Muskelentspannung (sogenannte „Tonusregulierung)… Im Gehirn selbst wird durch den mechanischen Reiz die Wahrnehmung des Schmerzes reduziert. Man empfindet weniger Schmerz.

Einsatzgebiete von Kinesio-Tape:

 

Muskuläre Verspannungen
95%
Verletzungen
85%
Verbesserung des Lymphabflusses
80%
Entlastung von Nervenstrukturen
90%
Schulter-Nackenverspannungen daraus resultierende Kopfschmerzen
95%
Schmerzen im unteren Rücken und ISG Beschwerden
95%
Achillessehnen Beschwerden
75%
Tennisellenbogen
80%
Menstruationsbeschwerden
65%
Schwangerschaft
85%
Unsicherheiten nach Sportverletzungen
95%